Sonderverein zur Erhaltung und Förderung
orangefarbig-gebänderter und orangehalsiger
                Deutscher Zwerg-Wyandotten

von 1999

        

Zuchtstand Orangefarbig-gebändert

orangefarbig-gebänderte Hähne

Hahn: Auf den Ausstellungen ist im Farbild bereits eine ausreichende Gleichmäßigkeit vorhanden. Gleichmäßigkeit ist also das ausschlaggebende Kriterium, etwas heller oder dunkler im Orangeton ist nicht so entscheidend. Ein gelbliches Orange streben wir an. Tiere, die sehr dunkle Orangetöne mit der Neigung zu Rotbraun aufweisen, dürfen auch bei formlichen Vorteilen keine SG-Noten mehr erhalten. Beim Brust- und Flankengefieder wird auf der schwarzen Feder ein zarter orangefarbiger Saum verlangt. Nur klatschig orange Federspitzen mit schon teils aufgehelltem Federkiel reichen nicht aus. Wichtig ist es, verstärkt auf eine gute Schaftstrichzeichnung im Hals- und Sattelbehang zu achten. Der schwarze Schaftstrich muss am Kiel entlang orange aufgehellt sein und einen orangefarbigen Schmucksaum zeigen.

Flügeldeckfedern und Haupt- bzw. Nebensicheln sollen grün glänzen. Violette Querstreifen sind abzuwerten.

Auf eine gefüllte Kammfront und mittellange, gut abgerundete Kehllappen ist immer zu achten. In der Rücken- und Steigungslänge dürfen die Hähne noch zulegen. Waagerecht getragene Flügel und genügend Standhöhe mit einer vollen Unterlinie machen ein hochfeines Formtier aus.

 

orangefarbig-gebänderte Hennen

Henne: Ein helleres strohiges Orange ist anzustreben. Eine dunkle, zu braun neigende Grundfarbe ist zu verwerfen. Eine klare Bänderung bis in den Brustbereich und den Flanken muss das Zuchtziel sein. Etwas breiter oder schaler sollten wir zur Zeit noch akzeptieren. Der Preisrichter muss im Rahmen eines gewissen Ermessensspielraumes entscheiden dürfen. Eine offene, gezackte oder gar fast querliegende Streifung sollte der Vergangenheit angehören. Solche Tiere können bei allen formlichen Vorzügen keine SG-Note erwarten. Eine elegante Deutsche Zwerg-Wyandottenhenne sollte immer durch einen freien Stand, gestreckten Körper und eine feste Feder auffallen. Allgemein haben die Hennen Probleme mit der Lauffarbe. Wir akzeptieren dieses zwar noch, aber bei gleichwertigen Spitzentieren auf Ausstellungen, bekommt  das Tier mit einer satt gelben Lauffarbe den Vorzug.